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Jaguar I-Pace – die Magie des „i“

Spätestens seit Apple das iPhone einführte und zu einer Marke wurde, nach der andere verzweifelt streben steht der Buchstabe „i“ für alles, von Zeitungen bis hin zu Teddybären, was coole digitale Produkte sein sollen. Immer in der Hoffnung, dass ein Teil dieser Magie abfärbt. Kann der Jaguar I-Pace dieser Magie folgen?

Als Elektro-SUV bedient man hiermit zwei Sektoren des Automarktes, die schnell wachsen. Elektroautos und SUVs. Mindestens ebenso wichtig ist jedoch, dass Jaguar nicht einfach viele Batterien in einen konventionell angetriebenen F-Pace gesteckt haben. Stattdessen wurde ein Auto geschaffen, das dem dramatischen I-Pace-Konzept treu bleibt. Das Konzept wurde bereits 2016 erstmals auf der Los Angeles Motor Show gezeigt. 

Motor, 0-100 und Getriebe

Der I-Pace verfügt über einen Allradantrieb, der von zwei Elektromotoren bereitgestellt wird: einer vorne und einer hinten. Zusammen pumpen sie 395 PS aus, was für den Sprint auf 100 km/h in 4,5 Sekunden ausreicht – etwas langsamer als das das Model S von Tesla, aber deutlich schneller als viele andere elektrischen Autos. Wie bei Elektroautos üblich, steht auch dem I-Pace das volle Drehmoment zur Verfügung ab dem Moment an dem man auf das Gaspedal tritt. Infolgedessen gibt es praktisch keine Verzögerung zwischen dem Ablegen des Fusses und dem Davonfahren des Autos. Danke Elektromobilität. Ein 90-kWh-Akku bietet mit einer einzigen Ladung eine offizielle Reichweite von 480 km und übertrifft damit die meisten anderen Elektroautos. Und in einem unserer Echt-versuche, kamen wir tatsächliche 400 km weit.

Federung und Fahrkomfort

Die serienmässige Federung ist gut, das Fahrwerk schluckt die meisten Unebenheiten weg, ganz egal ob in der Stadt, über Land oder auf der Autobahn. Ein kleiner Kritikpunkt ist, dass der I-Pace, aufgrund seines Gewichts schwierig die Masse kontrollieren lässt. Er springt etwas vertikal und schwankt auf unebenen Fahrbahnen, aber keineswegs unangenehm, aber merklich. Diese Bewegungen sind auch mit dem optionalen adaptiven Setup im weichsten Komfortmodus erkennbar.

Durch die dicken Batterien wird das Auto unweigerlich sehr schwer, immerhin bringt der I-Pace etwas mehr als 2,1 Tonnen auf die Waage. Dieses Gewicht ist für das Handling alles andere als ideal. Man spürt bei höheren Geschwindigkeiten, wie sich das Gewicht auf die Aussenräder verlagert und schiebt. Im Geradeauslauf jedoch hängt der Wagen spielerisch an der vorgegebenen Linie fest – zumindest solange die Fahrbahn relativ eben ist. Durch die tief liegenden Batterien hat man einen niedrigen Schwerpunkt und die Kraftverteilung ist 50/50 was nahezu perfekt scheint. Zumindest hatten wir auf den Testfahrten ordentlichen Spass.

Passagier & Kofferraum

Es ist unwahrscheinlich, dass vorne ein Mangel an Kopf- oder Beinfreiheit auftritt, selbst wenn man wirklich gross ist. Ebenfalls zu den Seiten ist ausreichend Platz vorhanden. Und auch auf der Rücksitzbank gibt es genug Kopf- und Beinfreiheit. Einzig der zentrale Sitz im Fond ist etwas unangenehm – denn sein Sitz hat eine deutlich härtere Rückenlehne als die anderen.

Der Stauraum im Heck ist ausreichend für Reisegepäck. 638 Liter um genau zu sein, damit lässt sich auch mit der Familie gut vereisen. Die Ladekante ist jedoch relativ hoch. Aus praktischen Gründen, gibt es einen zweite Ablage unter dem Kofferraumboden, gedacht für das Ladekabel obwohl unser Ladekabel meistens in den zweiten Kofferraum an der Vorderseite fliegt, da wir es nie so schön zusammenlegen, dass es in die Ablage hinten passt und weil das Fach vorne zu klein ist für Handgepäck.

Fazit

Der I-Pace ist eine ansprechende Wahl, egal ob man ein Elektroauto oder einen Luxus-SUV sucht. Mit relativ grosser Reichweite und futuristischem Aussehen. Eine gute Kombination. Die Preise beginnen bei ca. 65’000 CHF und man kann sich noch diverse Unterstützungen für die Elektromobilität einstreichen.