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Jeremy Clarksons Mustang in «The Grand Tour»: Die Spur führt zu Pimp my Ride

Es sollte ein Fernsehabend werden. Wurde es nicht. Stattdessen musste die Antwort auf die Frage her, welchen Ford Mustang Jeremy Clarkson in der ersten Folge von «The Grand Tour» fährt. Die Antwort führt zu XZibit und «Pimp My Ride».

«Du, was fährt der da für ein Auto», fragt mich Marketingleiter Benny Reinhold.

Er schickt mir einen Link zum Opening aus der ersten Folge des «Top Gear»-Nachfolgers «The Grand Tour».

Ich frage: «Mach 1?»

Wobei ich die Antwort eigentlich schon kenne. Das ist kein Mach 1. Denn der neue Mach 1 kommt auf das Modelljahr 2021 angekündigt. «The Grand Tour» aber ist 2016 über die Bildschirme der Abonennten des Streaming-Dienstes Amazon Prime Video geflimmert. Doch die beiden zusätzlichen Scheinwerfer sind in keiner Serien-Edition des Mustangs verbaut, zumindest nicht mit dieser Karrosserieformensprache.

Was also fährt Jeremy Clarkson da? Und genereller: Was fahren James May und Richard Hammond, wenn wir schon dabei sind?

James May: Roush Stage 3 Mustang in weiss

Der Ruhige der drei Moderatoren, James May, fährt einen weissen Mustang, der so nicht von der Stange kommt.

Das Fahrzeug war einmal ein Ford Mustang. Dann aber hat sich das Tuning Studio Roush Performance über das Fahrzeug hergemacht. Angefangen hat der Mustang als vergleichsweise harmloser 5.0 Liter V8. Doch Jack Roush Jr. und seine Mädels und Jungs haben aus dem 435 PS starken Motor noch einiges herausgeholt.

Der Roush Performance R2300 TVS Supercharger turbolädt den Motor kurzerhand auf 670 PS. Damit soll die Viertelmeile in unter zehn Sekunden möglich sein. Was für eine amerikanische Aussage. Dazu kommen neue Faszien vorne, die mit Luftkissen für bessere Haftung am Boden sorgen sollen. Generell hat Roush einiges getan, um dem kleinsten der Mustangs einen aggressiveren und besseren Look zu verleihen, der dann auch noch auf der Rennstrecke bestehen soll.

Und natürlich ist da auch eine spezielle Roush Performance Deko, denn wenn du schon nicht hörst, dass die Auspuffanlage aus dem Cockpit frei verstellbar ist und daher einen ganz eigenen Sound hat, dann siehst du die «3» vorne.

Jeremy Clarkson: Fisker-Galpin Rocket Mustang

Es ist ganz klar das Auto, das am meisten hermacht in der Aufstellung der drei Moderatoren. Jeremy Clarkson, kontroverser Moderator, hinter dem Steuer eines Fisker-Galpin Rocket Mustang.

Der Name «Galpin» ist ein Name, der Auto-Tunern mit etwas Sinn für Humor und Unsinn geläufig ist. 

Rapper XZibit hat sich in der fünften und sechsten Staffel der Reality TV Show «Pimp My Ride» die Autos von armen Teenies gekrallt und nicht mehr zu West Coast Customs gebracht, sondern zu GAS. Die Buchstaben müssen gross geschrieben sein, denn es geht nicht um Gas, sondern um eine Abkürzung. GAS steht für Galpin Auto Sports, Teil des Konzerns.

Wenn sie nicht den 1955er Bel Air einer jungen Frau pimpen, dann bauen sie an Mustangs herum. Die Galpin Rocket macht aus den 430 PS des GT-V8 kurzerhand 725 PS. Dazu, kurz gesagt, Carbon Alles. Und die Extralampen vorne, die wohl dem Kopf Henrik Fiskers entsprungen sind. Fisker, übrigens, ist ein Name der Autofans geläufig sein sollte. Der Däne stellt mittlerweile unter eigenem Namen Autos her, die nicht nur vom Design leben.

Richard Hammond: Ford Mustang GT350

Der Mann, der einst eine schwere Kopfverletzung nach der Fahrt mit einem raketengetriebenen Auto davongetragen hat, fährt ein Auto, das wir bei Auto Kunz nur zu gut kennen: Der Shelby Ford Mustang GT350.

Kennen wir. Bringt maximal 285.7 km/h auf die Autobahn und ist mit Rennsitzen richtig bequem. Die Ford-Tuningbude Shelby hat zwar nur 533 PS in den 2016er-Mustang verbaut, aber diese PS werden alle 1:1 in den Teer gehauen. Dazu eine fein abgestimmte Stossdämpfung für echtes Renn-Feeling und fertig ist der Rennwagen mit Schlange vorne und hinten drauf.

Der GT350 ist aber Geschichte. Im laufenden Modelljahr 2021 wird er vom wiederauferstandenen Mach 1 abgelöst. 

Der grosse Bruder, der Shelby Mustang GT500, wird nach wie vor hergestellt. Ein paar davon sind sogar auf dem Weg nach Wohlen. Und mindestens einer der 725 PS starken Boliden kommt im neuen Film der «Fast and Furious»-Filmserie, dem neunten mit dem Titel «F9», vor.